Tauchen Sie ein in die Geschichte der Tulpe, von ihrem Ursprung in den Bergen Zentralasiens bis zum weltweiten Phänomen, das sie jetzt ist. Gier, Verlangen, Qualen und Engagement: all dies spielte seine Rolle bei der Entwicklung der Tulpe. Vom Ehrenplatz in den Gärten der Sultane Istanbuls wurde die Tulpe zum Gegenstand beispielloser Spekulation im Holland des 17. Jahrhunderts. Es war eine Zeit, die als Tulpenwahn bekannt wurde und in der Tulpenzwiebeln durchaus für den Preis eines Hauses den Besitzer wechseln konnten. Dieses führte letztendlich zu einem verheerenden finanziellen Kollaps.
Nach dieser Periode hörte der Tulpenanbau nicht auf. Ganz im Gegenteil, seiner Exzesse beraubt, wandelte sich der Tulpenhandel zu einem normalen Wirtschaftszweig. Das Museum endet mit einem Film, der Ihnen nicht nur einen Eindruck der holländischen Tulpenfelder vermittelt, sondern Ihnen auch Einblicke in eine moderne Tulpenfarm gewährt.
• Das Amsterdam Tulip Museum ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet: 10.00 - 18.00
• Adresse: Prinsengracht 112, 1015 EA Amsterdam
• Telefon: +31 (0)20 4210095
• Mehr Informationen: www.amsterdamtulipmuseum.com ; sjoerdvaneeden@planet.nl
SJOERD VAN EEDEN
Die Familie väterlicherseits züchtet seit Generationen Blumenzwiebeln, aber er selbst zog es vor, Geschichtslehrer zu werden. Es ist daher keine Überraschung, dass sein Interesse für Blumenzwiebeln seiner Liebe für Geschichte entspricht. Das ist natürlich keine schlechte Kombination für jemanden, der die Verantwortung für das Amsterdam Tulip Museum und seinen Blumenzwiebel Shop hat.
Sjoerd: ‘Ich fürchte, dass im Museum der Geschichtslehrer mit mir durchgeht, denn fast jede Blumenzwiebel ist mit einer interessanten Geschichte verbunden.’ Er bringt seinen Enthusiasmus für Blumenzwiebeln auch gerne zu Papier. Die Artikel weiter unten sind ein gutes Bespiel. Museumsbesucher werden immer ein paar dieser Geschichten vor Ort finden. Im Zentrum Amsterdams lebend, hat er keinen eigenen Garten. Er sieht sich als Zimmergärtner. Die meisten der Blumenzwiebeln, die er verwendet wachsen in Töpfen, Hängekörben, oder - eine neue Leidenschaft von ihm - in Glassvasen und Containern.