Die erste Fluwel Experience
Ein Tag voller Blumen, Geschichten und schöner Begegnungen
Guten Morgen, liebe Newsletter-Leserinnen und Leser,
Dieser Newsletter steht ganz im Zeichen der Fluwel Experience. Ein schönes Wort für einen Tag hinter den Kulissen bei Fluwel.
Es war eigentlich nur eine spontane Idee. Und genauso spontan haben wir sie auf unsere Website gesetzt. Kein großes Marketingkonzept, keine dreistündigen Besprechungen, kein Flipchart voller Pfeile und Kernwerte. Einfach nur: Sollen wir nicht mal ein paar Leute einladen und zeigen, was wir hier eigentlich alles machen?
Und was für ein schöner Tag das war!
Ein Tag zwischen den Blumen
Wir durften an mehreren Tagen insgesamt rund dreißig Menschen bei uns begrüßen. Was für eine Ehre. Von jung bis alt – wobei ich sagen muss, dass auch die älteste Dame, die bereits in den Achtzigern war, eigentlich noch sehr jung wirkte. Ich hatte schon befürchtet, ich müsste mit einem Rollator die Treppe zu unserer Kantine hinaufschleppen, aber nichts dergleichen. Sie ging fröhlich mit, als hätte sie gestern noch selbst Blumenzwiebeln geerntet.
Was für nette Menschen wir getroffen haben. Menschen mit vielen Fragen, aber auch mit wunderbaren Geschichten, von denen ich selbst wieder etwas lernen konnte. Eine Besucherin erzählte zum Beispiel, dass sie ihre Zwiebeln in alten Strumpfhosen aufbewahrt. Eigentlich gar keine schlechte Idee. Luftig, übersichtlich, und man kann sogar noch einen Knoten hineinmachen. So etwas mag ich: praktische Gartenweisheit.
„Ihr habt uns wirklich rundum verwöhnt. Es war großartig.“
Und so kamen noch viele weitere Tipps, Geschichten und Erinnerungen auf den Tisch. Über alte Tulpen in Familiengärten, über Narzissen, die Jahr für Jahr treu wiederkommen, und über Gärten, in denen eigentlich immer noch Platz für eine extra Tüte Blumenzwiebeln ist. Letzteres ist übrigens wissenschaftlich bewiesen – von jedem Gartenliebhaber dieser Welt.
Einige Teilnehmer riefen begeistert: „Das war der schönste Tag meines Lebens.“ Nun ja, das ist vielleicht ein klein wenig übertrieben – das hoffe ich jedenfalls, denn sonst gäbe es ja nicht mehr viel, worauf man sich freuen kann – aber es war tatsächlich unglaublich schön, schöner als erwartet. Das fand ich, und das fand auch das ganze Fluwel-Team.
Wir begannen den Tag in der Kantine. Mit Kaffee und Kuchen. Dort habe ich die Geschichte von Fluwel und all unseren verschiedenen Unternehmungen erzählt. Auch für mich selbst war es schön, das alles einmal wieder Revue passieren zu lassen. Inzwischen sind wir schon seit über dreißig Jahren unterwegs. Neben Fluwel und dem Export kamen natürlich auch unser Webshop, Land van Fluwel und Fluwel Energy zur Sprache. Wenn man das alles einmal so hintereinander aufzählt, ist es doch eine ganze Menge. Aber genug Geschichte. Ab in die Scheune.
Unser „Warehouse“ war zu diesem Zeitpunkt noch einigermaßen ruhig. Natürlich werden täglich Bestellungen verschickt, aber wir befinden uns noch kurz vor dem Sturm. Die große Ankunft der Narzissen, Tulpen und anderen Frühjahrsblüher steht noch bevor. Bald wird hier wieder alles voller Kartons, Wagen, Paletten, Säcke, Aufkleber, Etiketten und Menschen sein, die ihr Bestes geben, sich nicht gegenseitig im Weg zu stehen. Dem einen gelingt das etwas besser als dem anderen.
Zwischen den Tulpen gab es viel zu sehen und zu fragen.
Danach gingen wir nach draußen, wo unser gesamtes Tulpensortiment wunderschön in Blüte stand. Von alten Klassikern bis hin zu neuen Sorten und Mischungen. Adrie und ich konnten viele Fragen beantworten. Und manchmal mussten wir auch eine Antwort schuldig bleiben, haha. Das gehört dazu. Blumenzwiebeln sind wie Menschen: Je länger man mit ihnen arbeitet, desto mehr merkt man, wie viel man eigentlich noch nicht weiß.
„Heute an einem Experience-Tag teilgenommen. So viel über dieses Unternehmen erfahren und alles sehr genossen, was wir gesehen haben.“
Anschließend gingen wir ein Stück weiter die Straße hinauf zum Land van Fluwel, unserem Park für Abenteurer und Genussmenschen, den wir 2012 gegründet haben. Andrea übernahm an den meisten Tagen die Führung, sogar bis hinauf auf den hohen Aussichtsturm. Nach unten konnte man mit der Rutsche sausen, aber für alle, die ihre Würde lieber behalten wollten, gab es zum Glück auch ganz normal eine Treppe. Danach durften wir uns bei Linda zum Mittagessen an den Tisch setzen. Immer gut. Und gemütlich war es auch. Während wir plauderten, verflog die Zeit nur so.
Zeit für Mittagessen und gute Gespräche.
Aber wir waren noch nicht fertig. Weiter ging es zu unserer eigenen Narzissengärtnerei – oder besser gesagt: zu unserem Versuchsgarten –, in dem zurzeit mehr als fünfzehnhundert Narzissensorten blühen. Von alt bis neu, von bescheiden bis üppig, von weltberühmt bis noch namenlos. Der Stolz der Familie. Vater Karel hat damit einst begonnen, und dort liegt im Grunde auch der Ursprung unseres Unternehmens. Ohne diese Narzissensammlung wäre Fluwel wahrscheinlich nie zu dem geworden, was es heute ist.
Unser Narzissenparadies.
Zum Schluss gingen wir zu Jacquelines Pflückgarten, wo jeder einen Fluwel-Eimer voller Tulpen pflücken durfte. Und als wäre das noch nicht genug gewesen, bekam jeder auch noch ein Dahlienpaket mit nach Hause, damit das Fest vollkommen war und man auch im Sommer noch eine fröhliche Erinnerung an uns hat. Wer wird denn nicht glücklich von Dahlien?
„Für meine Frau war es ein Geburtstagsgeschenk. Sie fühlte sich wieder ganz wie ein Blumenmädchen.“
Mit einem Eimer voller Tulpen nach Hause.
Selbst pflücken macht am meisten Spaß!
Die Auswertung dieser ersten Fluwel Experience war kurz und eindeutig: Nächstes Jahr machen wir das einfach wieder! Wahrscheinlich mit etwas weniger Tagen, dafür mit etwas größeren Gruppen, aber mit demselben Motto: Enjoy Life. Und meinetwegen darf man auch noch hinzufügen: Plant Bulbs, denn davon wird wirklich jeder froh.
Ich möchte mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich bedanken für ihre Zeit, ihr Interesse, ihre Fragen, ihre Geschichten und ihre Begeisterung. Sie haben uns mindestens genauso einen schönen Tag bereitet, wie wir ihn Ihnen hoffentlich schenken konnten.
Und noch ein wunderbarer Satz zum Schluss:










