Königstag Du liest Ein Blick hinter die Kulissen 4 Minuten Weiter Die erste Fluwel Experience

Ein Blick hinter die Kulissen

Guten Morgen, liebe Newsletter-Leserinnen und Leser,
 
Ich nehme Sie heute wieder mit hinter die Kulissen von Fluwel. 
Letzte Woche war ich mit Carlos einen Tag lang unterwegs in „den Süden“ (treue Newsletter-Leserinnen und Leser werden den Begriff wiedererkennen). Wir begannen bei einem Züchter, der gerade in seinen Tulpenfeldern „kranke Pflanzen aussortierte“ – dabei entfernt man die erkrankten Pflanzen, um eine Virusausbreitung zu verhindern. Er ließ seine Brüder zurück und begleitete uns auf einer Runde durch seine Narzissenfelder. 

Und das war ein guter Schachzug von ihm, denn zwischen den Narzissen hat Carlos eine kleine Partie von ihm gekauft – so einfach geht das. Wir hielten auch noch bei seinen Tulpenfeldern an und setzten ihn wieder ordentlich ab, damit er weiter auf dem Feld nach kranken Pflanzen suchen konnte.

Inzwischen war es Mittag, und Carlos und ich fuhren weiter zur Narzissenausstellung bei der Gärtnerei WF Leenen. Hier hatten wir großes Glück, denn es warteten Krokettenbrötchen auf uns. Das konnten wir natürlich nicht ablehnen, also legten wir eine kleine Pause ein. Zum Glück hatten das dort alle getan, sodass wir gemütlich plaudernd unsere Brötchen aßen. Nach einer Viertelstunde schauten wir uns die Ausstellung an, und die war wunderschön. Carlos, der große Narzissenkenner, genoss das ebenfalls und kannte fast jeden, der anwesend war. Ich wurde allen vorgestellt und kannte glücklicherweise auch schon einen Züchter, der seine Narzissen ausstellte. Bei ihm habe ich meine ersten Narzissen gekauft – so einfach geht das also wirklich. Sie ist jetzt schon meine Lieblingsnarzisse und wird bald auf unserer Website zu sehen sein.

Es wäre daher schön, wenn Sie diese in großer Zahl kaufen würden, denn dann habe ich ein gutes Geschäft gemacht 😊 und keine Narzisse gekauft, die überhaupt nicht gefragt ist. Aber nein, Sie sollten sich danach richten, was Ihnen selbst gefällt.

Nachdem wir eine Stunde bei der Narzissenausstellung verbracht hatten, fuhren wir weiter zum Keukenhof, für mich das erste Mal. Carlos nahm seine Kamera und sein Notizbuch mit und wir gingen hinein. Als Erstes natürlich direkt zur Fluwel-Ausstellung. Die sah toll aus, es war auch wunderschönes Wetter, und in der Sonne strahlten die Tulpen und Narzissen in voller Pracht.

Wir gingen weiter zu den Mischungen, die meisten stehen in einer bestimmten Ecke. Wir wollten uns inspirieren lassen, um eine eigene Mischung zu entwickeln. Diese Zwiebeln können wir dann im Sommer separat aufbewahren, im Herbst in unseren Schaugarten pflanzen und dann anhand der Blüte prüfen, ob die Mischung ein Erfolg ist. Wenn das dann ein Erfolg wird, haben wir eine schöne neue Mischung für unsere Website entwickelt. Aber dann beginnt das Schwierigste … einen guten Namen zu finden. Es ist zwar etwas aufwendig, aber es macht sehr viel Spaß, eine Mischung zusammenzustellen, denn man hat sie in Gedanken schon ganz vor Augen. 

Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus – so groß, schön und belebt. Wir kamen um zwei Uhr an, und ab fünf Uhr wurde es eigentlich etwas ruhiger. Da fuhren die Busse mit den Touristen wieder ab. Aber da hatten wir eigentlich auch schon alles gesehen.

Unsere letzte Adresse im „Süden“ war ein Züchterfreund von Carlos. Er heißt Eric und hat einen Tulpenpark mit unglaublich vielen Sorten, allesamt Sämlinge. Das Tulpenfeld befindet sich in seinem Vorgarten, und in seinem Hintergarten hat er ein Narzissenfeld mit etwa 4000 verschiedenen Sorten. Carlos sagte: „Ja, Lian, ich bin verrückt, aber Eric ist noch verrückter.“ Wir sind dort eine Weile herumgelaufen und haben uns alle Setzlinge angesehen. Eric erzählte voller Leidenschaft, welche Sorten er miteinander gekreuzt hat und was er noch miteinander kreuzen wird. Es entstehen auf jeden Fall sehr schöne Sorten. Inzwischen war es schon Viertel vor sechs und wir beschlossen, mit Eric gemeinsam zu Abend zu essen. Wir gingen in ein italienisches Restaurant in Sassenheim, wo wir köstlich gegessen haben. Wir haben nicht einmal die ganze Speisekarte aufgeschlagen, sondern uns von der italienischen Bedienung beraten lassen. Nach dem Essen fuhren Carlos und ich wieder zurück nach Fluwel und blickten auf einen gelungenen Tag zurück.

Vielen Dank fürs Lesen und dass Sie wieder mit mir einen Blick hinter die Kulissen von Fluwel geworfen haben. 

Bis nächste Woche!

Mit freundlichen Grüßen 
Lian / Fluwel